Im wilde Weste

Am heutigen Tag sind wir im wilden Westen gelandet.

Der Morgen starteten wir mit einer Runde Morgensport passend zum Motto. Nach einem zünftigen Zmorge, konnten die Kinder aussuchen ob sie lieber einen Tanz lernen, oder ob sie an unterschiedlichen Spielen teilnehmen wollten.

Die Einen lernten zuerst zwei Tänze zu „Cotton Eye Joe“ und „Danza Kuduro“ kennen und durften sich danach einen eigenen Tanz überlegen. Die anderen massen sich in zwei Gruppen bei verschiedenen Posten mit ihren Gegnern. Von Gartenhandschuh-Melken über Mini-Dododo bis hin zu Cowboyhut-Werfen war alles dabei. Zum Schluss zeigten die zwei Tanzgruppen allen ihre selbstkreierten Tänze vor bevor es dann eine superfeine Gemüsesuppe mit Wienerli zum Zmittag gab.

Am Nachmittag brauchte der Sheriff unsere Hilfe: Ein Verbrecher sei aus dem Gefängnis ausgebüxt und wir müssten uns auf die Suche nach ihm machen. In kleinen Gruppen begaben wir uns also auf eine Schnitzeljagd/OL und suchten in der Umgebung versteckte Hinweise. Natürlich stets mit der tickenden Uhr im Hinterkopf; schliesslich wollten alle als erste fertig werden. Obwohl die Sonne auf uns nieder brannte, konnten wie den gesuchten Miesetäter schliesslich fassen.

Am Abend mussten wir unsere grauen Zellen anstrengen und verschiedene Rätsel beim sogenannten „PC-Game“ lösen. (Mit einem Computer hatte dies jedoch nichts zu tun 😉.) In Gruppen lösten die Kids verschiedene Rätsel, wobei immer galt: „es wird kein Wort gesprochen“. Es war ein entspannter Abend mit viel Hirnarbeit.  

Ein gemütlicher Abend

Gestern Abend stand Wellness auf dem Programm. Ob Traumreise & Massage zum Entspannen, Nägel lackieren, Gesichtsmasken & Handpeeling für einen neuen frischen Look oder schwitzen in der selbstgebauten Sauna: da war für alle etwas dabei. Und zwischendurch durfte man auch der Saftbar einen Besuch abstatten. 😊

Nach einer erholsamen Nacht starten wir jetzt topfit in den Mittwoch. Die Zeit vergeht wie im Flug, die Hälfte des Lagers haben wir bereits erreicht. Hoffentlich wird der Rest mindestens genauso toll wie bis jetzt.

En abwächsligsriche Tag

Da der heutige Tag ganz ohne Regen vorbei ging, waren wir heute sehr viel draussen.

Der erste Block drehte sich um die Natur und Dinge, welche man in der Natur erleben kann. 
Aus diesem Grund machten wir einen sehr abwächslungsreichen Postenlauf. Darunter gab es Posten wie Feuer entfachen, Schnitzen, Spiele in der Natur und so weiter.
Die Kinder durften ganz nach ihrem Willen sich auf dem Gelände bewegen und ihre vorgezogene Posten besuchen.

Nach einem stärkenden Zmittag und einer erholsamen und aber auch actionreichen Siesta ging es wieder raus, um mit einem Spielturnier den Nachmittag einzuleiten. 
Von Speerwurf, über Wasserballon-Rugby bis hin zu Ultimate Frisbee war alles vorhanden. 
Die Kids konnten sich austoben und die frische Luft geniessen.

Der Znacht war auch ein Erlebnis, da es wiedermal einen Tischgedanken gab, welchen Alle zu befolgen hatten: Alle Teilnehmenden mussten ihr Gegenüber, mit Rösti füttern, und alle hatten ein riesen Gaudi.

Jetzt ist gerade Pause bevor es mit dem Abendprogramm weitergeht, und die Stimmung könnte nicht besser sein.

Heute Abend ist der alljährliche Wellnessabend, welcher nach der gestrigen Wanderung und dem heutigen Tag, die beide nicht Ohne waren, echt gelegen kommt.

„Mir wandered dur Fäld und Wald und Flur“

Am heutigen Nachmittag stand die Wanderung an. Zu erst mussten wir uns jedoch in zwei Gruppen aufteilen. In der einten Gruppe waren die älteren Kinder welche etwas besser zu Fuss sind und in der anderen Gruppe waren die jüngeren.

Beide Gruppen trafen sich bei einem Bauernhaus, um einen „Zvieri“ und die Aussicht zu geniessen. Zuvor haben wir aber nicht die gleiche Route genommen: Die Gruppe mit den älteren Kids machte einen Umweg auf den Gipf des Berges.

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten lernten wir noch etwas übers Kartenlesen, wie man einen Kompass bedient und was der „Daumensprung“ ist. Nach einem kurzen Regengutsch ging es dann wieder auf die Rückwanderung, wo wir bei perfektem Wetter die geniale Aussicht geniessen durften.

Spielturnier mit den alten Griechen

Am dritten Tag landeten wir bei den alten Griechen. Die waren gerade dabei ein Spielturnier durchzuführen, wobei verschiedene Disziplinen getestet wurden. In Teams massen wir uns am Morgen also zum Beispiel im „Ringzielwurf“, „Stafetten-Tic-Tac-Toe“, „Kesselheben“. Nach dem Turnier stand dann noch die eint oder andere Partie „Dododo“ auf dem Programm.

Nach diesem sportlichen Morgen bereitete uns das Küchenteam feine Spaghetti. Traditionsgemäss wurden dazu aber weder Gabel noch Löffel aufgetischt und alle benützten ihre Finger 😋

Jetzt geniessen wir die Mittagspause an der Sonne und hoffen das das Wetter für die bevorstehende Wanderung am Nachmittag auch so bleibt…

Sportlich simmer!

Der heutige Nachmittag ging sehr sportlich weiter. Nach der Siesta trafen wir uns auf der Spielwiese und die zuständigen Leiter erklärten ihr Geländespiel. 

Das Geländespielfeld

Da wir in der vorherigen Nacht in der Zeit zurückreisten, befanden wir uns in der Steinzeit. Da haben wir drei Höhlenmenschen getroffen (Haudi, Baudi und Harald) die unsere Hilfe brauchten, ihre Dörfer zu verteidigen und Rohstoffe zu sammeln. 

Als das Geländespiel beendet war, gab es Znacht sammt Tischgedanken. Und zwar mussten sich alle am selben Tisch die Handgelenke zusammen binden, und so einander das Essen verschweren.

Das zweite Geländespiel des Tages am Abend, lies auch nicht lange auf sich warten. Doch diesmal war das Ziel die „Zutaten“, für ein „steinzeitiges“ Lagerfeuer, zu sammeln. Auch ein kleiner Schauer während dem Spiel hat uns nicht wirklich gestört. Räge macht schön 😉

Natürlich war uns das auch gelungen und wir konnten als es dunkel war, alle zusammen ein gemütliches Lagerfeuer geniessen. 

De ersti Morge

Nach einer erholsamer Nacht begannen wir den heutigen Tag mit Morgensport. Als wir alle wach waren, gab es zu erst einen zünftigen „Zmorge“, damit wir auch genug Energie für den ersten Block des Tages haben.

Nach dem Zmorge bekamen alle Gümmel auch so ein cooles Sola-Cap. Da haben die Leiter doch nicht nur an sich gedacht 😉

Im ersten Block ging es darum, sich theoretisches Wissen über Pioniertechnik anzueignen. Die Kinder gingen von Posten zu Posten und lernten von den Leitern etwas über verschiedene Dinge, wie zum Beispiel:
Seile:
Hier lernten die Kinder verschiedene Knoten wie den „Mastwurf“ oder den „Spanner“. Ihnen wurde auch erklärt in welchen Situationen welcher Knoten zu verwenden ist.

Gschtältli:
Bei diesem Posten ging es darum, was man alles für eine Seilbahn braucht.
Es wurde besprochen, wie man ein Gschtältli anzieht, so dass es richtig sitzt und auch hält. Ausserdem lernten die Kinder die Gebrauchsweise der Karabiner und Rollen. Die Leiter zeigten auch, wie man jemanden richtig sichert, wenn diese Person an der Seilbahn hängt.

Blachen:
Da wir in oft mit Blachen arbeiten, sei es für ein Zelt, eine Unterlage oder auch ein Sonnen/Sichtschutz, zeigten wir den Kindern auch die Merkmale, Möglichkeiten und Einsatzweisen der Blachen.

Als alle bei jedem Posten waren, begann der zweite Teil.
Jetzt sollten die Kids ihr zuvor angesammeltes Wissen, in der Praxis umsetzen.

Einige Leiter haben zuvor eine Seilbahn im Wald aufgebaut, welche die Kinder jetzt ausprobieren konnten. Dort konnten sie ihr Wissen nutzen, welche sie am Posten mit den Gschtältli sammelten.

Bei dem Posten mit den Blachen, durften sie richtige Blachenzelte bauen, und falls sie wollten sich mal reinlegen.

Auch den Unterricht über die Seile war nicht umsonst.
Mit Hilfe der Leiter machten die Kinder „Seilbauten“.
Dazu gehörten Dinge wie Strickleitern, Schaukeln und Hängematten.

Es war ein lehrreicher und spannenden Halbtag.